Zum Inhalt

Schulentwicklung betrachten wir nicht bloss als einen einmaligen Prozess, sondern als eine Grundhaltung. Denn als Schule leben wir mit den Jugendlichen in permanenten Entwicklungszusammenhängen, in die wir als Lehrpersonen persönlich und existenziell  mitinvolviert sind. 

Indem wir die Schule als einen sozialen Organismus betrachten, entstehen viele Begegnungen, intensiver Austausch und zahlreiche Kommunikationssituationen. Insofern hat alles, was in der Schule geschieht, einen Einfluss auf alles und alle. Mit anderen Worten: wer in der Schule tätig ist, ob Lernende oder Lehrpersonen, wirkt als Teil aufs Ganze und hat dadurch die Pflicht, immer auch Verantwortung für das Ganze zu übernehmen. 

Innovativ sein bedeutet für uns die Bereitschaft, neue Wege einzuschlagen. So hat unsere Unterrichtsform, die den klassischen Frontalunterricht grundsätzlich verändert hat, ohne in den Trend eines standardisierten selbstorganisierten Lernens zu geraten, mehrere Phasen durchlaufen, bis das STEPS-System eingerichtet werden konnte. Die Einführung des FOSvelos-Projektes hat gezeigt, inwiefern umfangreiche Projekte in das Schulprogramm zu integrieren sind. Auch viele unserer Projekte waren zuerst Ideen, dann Versuche, deren Auswertung gezeigt haben, dass sie den Schulbetrieb und das Lernen bereichern.

Gegenwärtig arbeiten wir an der Weiterentwicklung unserer Abschlüsse, an der Verfeinerung des STEP-Systems als Medium der Schulentwicklung und an der Etablierung von Forschungsprojekten zum Thema Jugend sowie Methodik und Didaktik des Unterrichts an Mittelschulen.